TuS Lohauserholz schlägt Ostinghausen mit 4:3

OSTINGHAUSEN ▪ Auch beim dritten Auftritt des TuS Lohauserholz in dieser Saison der Fußball-Bezirksliga ging es torreich zu. Letztlich behielt die Mannschaft von Trainer Michael Scheffler bei Aufsteiger SF Ostinghausen mit 4:3 (1:0) die Oberhand.

Vier Tage nach dem 4:1-Erfolg im Kreispokal über den TuS Wiescherhofen entdeckten die Hölzkener sofort Unsicherheiten in der SFO-Deckung, fanden aber in Keeper Dennis Jadasch zunächst ihren Meister. „Wir haben uns selbst das Leben wieder ein bisschen schwer gemacht“, kommentierte Scheffler daher nach dem Abpfiff. Trotzdem zappelte das Leder im Ostinghausener Netz, als Philipp Sterthoff freistehend zum 1:0 für den TuS traf (23.).

 

Glück hatten die Grün-Weißen bei einem Pfostentreffer von Senat Redzepi (40.) sowie bei einem Kopfball von Jacek Litzbarski, der knapp das Hölzkener Gehäuse von Torwart Hendrik Gümüser verfehlte. „Wir haben versucht, ein bisschen zuzumachen“, erklärte der TuS-Coach den Umstand, dass die Hausherren zeitweise oft in der Offensive waren.

Unmittelbar nach der Pause schlug TuS-Torjäger Timo Hilse zu und erzielte das 2:0 (47.). Doch die Gastgeber ließen die Köpfe nicht hängen. Vielmehr kamen die Schützlinge von Ostinghausens Spielertrainer Yakub Durucan nach einem Freistoß von Dennis Kern dank eines Kopfballtores von Christoph Kneer zum 1:2-Anschlusstreffer (57.). „Die Ostinghausener haben uns dann richtig unter Druck gesetzt“, gab Scheffler zu. Den Ausgleich auf dem Fuß hatte in der 66. Minute der eingewechselte Kutzera nach einem Pass von Kneer, doch stand ein Abwehrbein auf der Linie im Weg. Besser machte es Kern fünf Minuten später. Nach einem Solo von Litzbarski netzte er freistehend zum 2:2 ein (71.).

Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst ging Lohauserholz durch einen Heber von Hilse wieder in Führung (81.). Postwendend gelang Rene Diasonama nach Pass des immer offensiver werdenden Nihat Erdöl das 3:3. Das bessere Ende hatten aber die Hölzkener für sich. Denn drei Minuten vor Schluss traf erneut Hilse.

„Die Jungs haben einfach nicht aufgesteckt“, lobte Scheffler die Moral seiner Elf, die damit ihren zweiten Saisonsieg einfuhr. „Damit sind wir im Soll“, bilanzierte Scheffler zufrieden. ▪ cm/dw