TuS Wiescherhöfen verliert 0:2 gegen SF Ostinghausen

HAMM – Es lief bereits die 48. Minute auf dem Kunstrasen des TuS Wiescherhöfen, als Andrei Lorengel aus Ärger über eine der vielen verpassten Chancen des TuS Wiescherhöfen in der Bezirksligapartie gegen die Sportfreunde Ostinghausen vor den Pfosten trat und sich anschließend mit den Stollen im Netz verfing.

Am Ende war das Aluminium in dieser wichtigen Begegnung noch mehrfach von den Spielern der Gastgeber traktiert worden – und der TuS um eine weitere gute Gelegenheit, einen wichtigen Dreier einzufahren, ärmer. Mit 0:2 (0:0) unterlagen die Hausherren dem Aufsteiger. Unnötig, wie Mark Bördeling sachlich feststellte. „Ein Unentschieden wäre wahrscheinlich gerecht gewesen“, sagte der Wiescherhöfener Coach. „Schließlich hatten wir zwei Pfostentreffer und in der ersten Halbzeit ein Chancenverhältnis von mindestens 5:2 herausgespielt.“

Es war eine schnelle und abwechslungsreiche Partie, die beide Mannschaften den Zuschauern boten. Und eine, in der es gleich zur Sache ging. Bereits nach zwei Minuten war es Dennis Steinke, der nach einem sehenswerten Konter auf dem Weg zum 1:0 an Ostinghausens Keeper Florian Garnatz scheiterte. „Wenn Dennis da trifft, wäre das Spiel ganz anders gelaufen“, stellte Michael Mryka fest. „Dann hätten wir kontern können und es sehr viel einfacher gehabt.“ Doch auch nach dieser Szene hatten die Gastgeber, bei denen Kapitän Thorsten Heinze wie schon beim 1:0-Erfolg in Ahlen von der Sechser- auf die Liberoposition gerückt war, ihre Möglichkeiten. Doch Jan-Christoph Behnke (14.) und erneut Steinke (15.) verfehlten das Ostinghausener Gehäuse nur knapp. Auf der anderen Seite hielt TuS-Keeper Stefan Küritz seine Farben gleich mehrfach im Spiel – das erste Mal, als er aus kurzer Distanz gegen Nihat Erdöl zur Stelle war (18.), und das zweite Mal, als Pawel Trzaska nach einem Konter allein vor ihm auftauchte (27.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte dann die Führung des Tabellenelften eigentlich fallen müssen, doch Lorengel (40., 41.) und Julian Rohlmann per Freistoß (43.) scheiterten aus aussichtsreicher Position.

Nach dem Wechsel blieb die Partie offen – mit zahlreichen Möglichkeiten vor beiden Toren. Dem Pfostenschuss Lorengels aus kurzer Distanz (48.) folgte eine Glanztat von Küritz gegen Julian Cräsing (59.). Wenig später landete ein Mryka-Lupfer über dem Tor (65.), ehe sich der eingewechselte Yasin Yerli zwei Minuten später beim Kopfball völlig frei vor dem Tor wiederfand und zum 0:1 traf. Der TuS versuchte nun noch einmal alles, doch mehr als ein Lattentreffer von Behnke (77.) kam dabei nicht mehr heraus. Das 0:2 nach einem Konter durch Dennis Kern (89.) „war dann im Grunde genommen auch egal“, sagte Bördeling. – güna – www.wa.de