Westfalia Rhynern II und SF Ostinghausen trennen sich 1:1

OSTINGHAUSEN – Der erhoffte Auswärtssieg wurde es zwar nicht, dennoch war Thomas Schneider, Trainer der Reserve des SV Westfalia Rhynern, nach dem 1:1 (0:1) im Auswärtsspiel der Fußball-Bezirksliga bei den Sportfreunden Ostinghausen alles andere als unzufrieden. 

„Natürlich haben wir hier zwei Punkte verloren. Aber wie die Mannschaft auf diesem Acker den Kampf angenommen und wie sich sich ihre Torchancen erspielt hat, das hat schon ein Kompliment verdient“, sagte der Coach.

Den effektivsten Schachzug machten die Ostinghauser bereits vor dem Spiel. Wie schon gegen Spitzenreiter BSV Menden verlegten sie das Spiel auf den kleinen, holprigen Nebenplatz. Damit war der spielerische Vorteil für die technisch versierten Akteure aus Rhynern dahin. Es waren Kampf und Einsatz gefragt. Und davon warfen die Ostinghauser genauso viel wie die Gäste in die Waagschale. Zudem standen die Sportfreunde mit zwei defensiven Viererketten sehr tief, so dass die Gäste zunächst gar nicht ins Spiel fanden. Im Gegenteil: Sie produzierten Fehler, die um ein Haar in der 4. Minute zum 1:0 geführt hätten, doch verzog Pawel Traszka. Rhynern brauchte eine Viertelstunde, um sich in die Partie zu kämpfen, eine erste Schusschance für Dominik Sowa war die Folge. Aber Florian Garnatz hielt sicher. Noch besser reagierte er, als Seludko völlig frei vor ihm auftauchte (24.). Ein Rückstand auf diesem Geläufe hätte fatale Folgen für SFO haben können. Umso größer war dann die Freude über den Führungstreffer. Dennis Kern freute sich im Rückraum über seine Freiräume bei einer Ecke, wurde dort flach angespielt und drosch den Ball zum 1:0 aus 20 Metern in Maschen. So behielten die Ostinghauser ihre Kontertaktik bei, Rhynern suchte zunächst vergeblich nach einem Durchkommen. Einzig Jan Kleine fand eine Lücke, doch prallte sein Schuss an den Pfosten.

Nach der Pause erhöhte Rhynern den Druck. Diese Überlegenheit führte dann auch folgerichtig zum Ausgleich in der 55. Minute durch Jan Kleine, der im Strafraum freigelassen wurde. Dieses Tempo konnte Rhynern zwar nicht halten, dennoch hatten sie dann die hochkarätigeren Chancen. So köpfte Neumann freistehend am Gehäuse vorbei (63.), und Dennis Idczak setzte den Ball aus drei Metern über das Tor (79.). – jb/–pad–