SVD verliert ein „schlechtes Spiel“ gegen den SF Ostinghausen

Wurden in Ostinghausen nassgemacht: Daniel Möllers (links) und die Drensteinfurter Bezirksliga-Fußballer.

Bezirksliga 7: SF Ostinghausen – SV Drensteinfurt: 1:0. Auf einen harten Winter müssen sich die Fußballer des SVD einstellen. „Das ist richtiger Abstiegskampf“, sagte Trainer Ivo Kolobaric nach der knappen Niederlage im Duell zweier Aufsteiger gegen Ostinghausen.

Zum vierten Mal in Folge gingen die Drensteinfurter auswärts leer aus und kleben als 13. weiterhin im Tabellenkeller fest. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur einen Zähler.

„Das Spiel war schlecht. Ein typisches Spiel von zwei Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen. Viele Fehler, keine organisierten Aktionen“, berichtete Kolobaric. Seine Elf habe „nach vorne kaum Kreativität“ gezeigt und sich „wieder ganz viele technische Fehler“ geleistet. Zu allem Überfluss standen dem SVD-Coach nur 13 Spieler zur Verfügung, darunter Leo Schulze-Geisthövel aus der dritten Mannschaft. Dennis Wagner fiel mit Leistenproblemen auch noch aus. Außerdem musste Patrick Kowalik in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.

In der ersten Halbzeit hatten beide Teams nur eine gute Chance. Aufseiten der Stewwerter hatte Daniel Möllers eine Gelegenheit, konnte daraus aber kein Kapital schlagen, sodass es torlos in die Pause ging. Das entscheidende 1:0 für Ostinghausen erzielte Nihat Erdöl in der 54. Minute, er soll laut den Drensteinfurtern dabei aber im Abseits gestanden haben. In der 60. Minute kam es noch dicker für die Gäste. Der Schiedsrichter verwehrte dem SVD einen Elfmeter. „Wir waren selber nicht gut, deshalb gebe ich dem Schiri nicht die Schuld“, sagte Kolobaric. Nach dem Gegentreffer hätten seine Jungs Druck gemacht und die Brechstange ausgepackt. Daniel Möllers und Dominik Heinsch rückten nach vorne, Schulze-Geisthövel kam als zusätzlicher Angreifer. Doch die Maßnahmen halfen nicht. Trotz vieler Standardsituationen konnten die Drensteinfurter nicht mehr ausgleichen und kassierten die sechste Niederlage im elften Saisonspiel.

Nächster Gegner des SVD ist der Tabellendritte SV Westfalia Rhynern II. „Wir können nur mit Kampf und Leidenschaft punkten“, so ein merklich enttäuschter Coach Kolobaric nach der Pleite bei den Sportfreunden im Kreis Soest. ▪ mak, www.wa.de